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TU Berlin

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Sommersemester 2020


Vorlesung

Architekturtheoretische Grundlagen  - (MA)
Architekturtheorie II

Im Zentrum der Vorlesungsreihe stehen die architekturtheoretischen Grundbegriffe.

Die Vorlesungen verstehen sich als Einführung in jene konzeptuellen Begriffe, wie sie Grundlage für das Verständnis jeder Architektur sind: Zeichen, Bild, Simulakrum, Geschichte, Phänomen, Aura, Atmosphäre, Einfühlung, Avantgarde, das Neue, Tektonik, Ruine, Autor, etc.
Verknüpft damit wird die Frage nach einer umfassenden Definition von Modernität.

Betreuung: Prof. Dr. -Ing. Jörg Gleiter
Zeit: Mi. 16-18 Uhr
Start: 22.04.2020, 16:00 Uhr, live über Zoom

Einführung (Video)
Passwort: Theorie2020

Programm und Skripte

Für die Zusendung der Zugangsdaten für Zoom bitten wir um eine Email mit dem Betreff Theorie II - 2020 an: 


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Seminare


Die Anmeldung zu allen Seminaren erfolgt per E-Mail an den jeweiligen Seminarleiter. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte fügen Sie der Anmeldung ein halbseitiges Motivationsschreiben sowie Ihre Matrikelnummer und E-Mail-Adresse bei. Anmeldeschluss für alle Seminare: 24.04.2020.

Registration for all seminars is by e-mail to the respective seminar supervisor. The number of participants is limited. Please enclose a half-page letter of motivation as well as your matriculation number and e-mail address. Registration deadline for all seminars: 24.04.2020.


Stil: Wille, Vorstellung, Varianz (BA/MA)
2018_WP_ Architekturtheorie/Theorie I
Arch M WP HA(3) ATH.02 Architekturtheorie/ Theorie II

Der Begriff Stil ist unter den Architekten ein Unwort. Empört lehnt man ab, überhaupt darüber zu sprechen. Es scheint das Erbe der Moderne nachzuwirken, die sich an den Stildebatten aufrieb, die klassischen und gotischen Stile ablehnte, durch eine Phase des Jugendstils hindurchging und letztendlich doch alle Kräfte auf die Entwicklung einer Sprache der modernen Architektur konzentrierte. Ist Sprache gleichbedeutend mit Stil?

Friedrich Nietzsche formulierte: „Den Stil verbessern, heißt den Gedanken verbessern“. Kann es dann eine Architektur ohne Stil geben? Welche Stilelemente müsste sie enthalten? Hat Stil nicht immer auch etwas mit der Handlung des Schreibens und Zeichnens, mit der Dynamik der Hand und dem Fluss der Gedanken zu tun, das heißt mit der Konzeption der Dinge, mit Wille und Vorstellung? Und wie steht es um die stilistische Freiheit, dem Spannungsfeld zwischen Norm und Varianz?

Das Seminar versteht sich als Einführung in Rhetorik, Sprache und Sprachphilosophie. Es diskutiert anhand von ikonischen und anonymen Architekturen Schlüsselbegriffe wie Stylus, Imagination, Ausdruck, Metapher, Allegorie, Varianz, Haltung und Norm.

Betreuung: Prof. Dr. -Ing. Jörg Gleiter/ Klaus Platzgummer
Zeit: Di. 18-20 Uhr
Start: 28.04.2020

Einführung (Video)
Passwort: Stil2020

Programm (PDF)

Anmeldung bis zum 24.04.2020 mit halbseitigem Motivationsschreiben

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Japan, Architecture and the Trauma of Modernization
  - (BA/MA/M-Arch-T)

2018_WP_ Architekturtheorie/Theorie I
Arch M WP HA(3) ATH.01 Architekturtheorie/ Theorie I
  bzw. 
Architecture Theory/Theory I

The spread of modernity on a global scale has left many countries struggling with their cultural identity. In this respect Japan is of particular interest: Since the opening of the country in 1854 she has adapted Western modern ideas with an unprecedented pace. Furthermore, the frequent earthquakes, the war destruction of a majority of the cities, the two nuclear bombs, the first occupation by a foreign army, and last but not least the tsunami of 2011 and the nuclear catastrophe were major traumatizing events that shaped Japanese identity and continue to do so.
Catastrophes are always waypoints to rethink architecture in terms of concept, structure, and social performance.

The seminar will explore how trauma is a subliminal leitmotif for architectural design.
The focus lies on comparative studies of the impact that national and personal trauma has had on the development of architecture in Japan and Europe since 1945.

Betreuung: Prof. Dr. Jörg Gleiter/ Dr. phil. Alexander Stumm
Zeit: Di. 16-18 Uhr
Start: 28.04.2020

Introduction (Video)
Password: Trauma2020

Program (PDF)

Registration until 24.04.2020 with half-page letter of motivation

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Architecture and Anthropocene  - (BA/MA/M-Arch-T)

2018_WP_ Architekturtheorie/Philosophie I
Arch M WP HA(3) ATH.04 Architekturtheorie/ Philosophie I
M-Arch-T WP(3) Architecture and Sign

The biblical command that man should subject the world to himself has been fulfilled.
It came as a shock when at the turn of the millennium it became clear that man had become the most significant – in positive and negative terms - environmental factor.
The interventions of man in nature are dramatic. There is hardly a place that is not occupied and changed by man, with architecture, city and infrastructure projects accounting for the largest share. One speaks of the new earth age of the Anthropocene, which replaces the Holocene. But then what? Isn’t it a paradoxical, that just at the moment when humans omnipresently determine nature, Big Data and AI (artificial intelligence) are in the process of driving humans out of the centre. What does this mean for the coming architecture?
How may it look like, how does it react to the imminent changes that are to turn upside down many of the ideas and convictions that ruled architecture so far?

The seminar pursues the methods of an experimental theory that tries out a mixture of different media of communication, documentation and action and tests them for their cognitive ability.

Staff: Prof. Dr. Jörg Gleiter/ Dr. phil. Alexander Stumm/ Klaus Platzgummer, MSc, MA
Time: Mo. 18-20 Uhr
Start: 27.04.2020

Introduction (Video)
Password: Nature2020

Program (PDF)

Registration until 24.04.2020 with half-page letter of motivation:  

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Stofflichkeit: Materie, Form und Affen 
- (BA/MA)

2018_WP_ Architekturtheorie/Kritik I
Arch M WP HA(3) ATH.08 Architekturtheorie/ Kritik II

In Debatten über die Stofflichkeit der Architektur ist immer wieder von der „Materialgerechtigkeit“ die Rede. Die Debatte um „Gerechtigkeit“ oder „Ungerechtigkeit“ ist eine schwierige, denn sie setzt voraus, dass im Stoff ein bisschen Wesen steckt. Wie sonst könnte man Materie „gerecht“ oder gar „ungerecht“ behandeln? Stimmt es aber, dass in jedem Stoff ein bisschen Wesen steckt? Wenn ja, in welcher Form zeigt es sich? Was ist überhaupt ein Stoff, was Materie, was eine Form? Warum sind nicht alle Stoffe Affen?

Es ist das Ziel dieses Seminar, in Texten aus der Architektur und Philosophie verschiedene Vorstellungen zur Stofflichkeit zu diskutieren, mitunter auch jene Vorstellungen, die im Stoff ein Wesen sehen. Beginnend bei Aristoteles Hylemorphismus, über Sempers Stoffwechsel, bis hin zu Tibbits Active Matter skizziert das Seminar einen kritischen Grundriss von Konzepten der Stofflichkeit in der Architektur und untersucht deren historische und gegenwärtigen Formen.

Betreuung: Klaus Platzgummer, MSc, MA
Zeit: Mo. 14-16 Uhr

Start: 27.04.2020

Einführung (Video)
Password: Stoff2020

Anmeldung bis zum 24.04.2020 mit halbseitigem Motivationsschreiben

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Indien postkolonial 
- (BA/MA)
2018_WP_ Architekturtheorie/Kritik I
Arch M WP HA(3) ATH.07 Architekturtheorie/ Kritik I 
bzw. 
Architecture Theory/Criticism I

Mit gewaltfreien Aktionen unter der Federführung Mahatma Gandhis erkämpft sich Indien 1947 die Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft. Das Seminar beleuchtet, inwiefern moderne Architektur eine fundamentale Rolle für die Konstruktion eines indischen Nationalbewusstseins spielt.

Der Prozess des nation building wird anhand der Bauten von Architekt*innen wie Le Corbusier, Charles Correa, Balkrishna Doshi, Louis I. Kahn, Achyut Kanvinde, Mahendra Raj, Gira und Gautam Sarabhai fassbar gemacht. Im Fokus stehen die Planungen und Realisierungen von Großprojekten wie die neue Planstadt Chandigarh genauso wie eine Analyse des Netzes politischer und ziviler Institutionen. 

Mittels theoretischer Texte der Philosoph*innen Homi Bhabha, Gayatri Chakravorty Spivak, Partha Chatterjee u.a. wird weiterhin der Begriff Postkolonialismus kritisch reflektiert. Inwiefern wirken die in der Zeit des europäischen Kolonialismus geschaffenen Konditionen bis heute nach beziehungsweise bestehen unter veränderten Formen fort? Wie lassen sich (architektonische) Aushandlungsprozesse zwischen Kulturen begreifen? Ist mit Modernisierung notwendigerweise eine „Verwestlichung“ der Gesellschaft verbunden? 

Betreuung:  Dr. phil. Alexander Stumm
Zeit: Di. 14-16 Uhr

Start: 28.04.2020

Einführung (Video)
Password: Indien2020

Anmeldung bis zum 24.04.2020 mit halbseitigem Motivationsschreiben

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