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TU Berlin

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Sommersemester 2019

 

Architekturtheoretische Grundlagen (MA)

Im Zentrum der Vorlesungsreihe stehen die architekturtheoretischen Grundbegriffe.

Die Vorlesungen verstehen sich als Einführung in jene konzeptuellen Begriffe, wie sie Grundlage für das Verständnis jeder Architektur sind: Zeichen, Bild, Simulakrum, Geschichte, Phänomen, Aura, Atmosphäre, Einfühlung, Avantgarde, das Neue, Tektonik, Ruine, Autor, etc.

Verknüpft damit wird die Frage nach einer umfassenden Definition von Modernität.

Betreuung: Prof. Dr. -Ing. Jörg Gleiter
Zeit: Mi. 16-18 Uhr
Ort: A 151
Start:17.04.2019

 

I Can´t Get Started (MA - PiV)

Überschuss an Form. Die Herausforderung der Architektur liegt in ihrer Wahrnehmbarkeit und besteht darin, was in der Architektur zur Sichtbarkeit kommt. Grund dafür ist der Überschuss an Form, der die Architektur auszeichnet und der Sichtbarkeit eine besondere Stellung unter den Sinnen einräumt. Wo ein Gebäude oder ein Teil davon immer so oder auch anders sein könnte, ist es der Überschuss an Form, der die Architektur einem Überschuss an Bezugnahme und Bedeutung öffnet. In der Sichtbarkeit kommt immer etwas zur Erkennbarkeit, was mit dem Sichtbaren nicht identisch ist. Idee, Theorie und Form sind miteinander gekoppelt. 

Das Seminar stellt die Frage nach den Grundlinien einer Theorie der Sichtbarkeit. Im Sinne einer angewandten Theorie steht im Zentrum die Analyse von 10 kanonischen Konzertsälen und die Darstellung ihrer architektonischen Idee in theoretischen Modellen. Was sind theoretische Modelle, in denen sich die Idee als Überschuss an Form zeigt? Was ist eigentlich eine Idee? Was ist eine materielle Idee? Wie lässt sich das entwerferische Konzept in dreidimensionalen und materiellen Ideenskizzen sichtbar machen und mitteilen?

Betreuung: Prof. Dr. -Ing. Jörg Gleiter, K. Platzgummer
Zeit: Do + Fr 10 - 18 Uhr
Anmeldung: Aufgabe Null, Raum A 511
Start: siehe Aushang

 

Atmosphären (MA/BA)

Wie entstehen Atmosphären, und was implizieren sie in der Architektur?

Wenn es um die sinnliche Dimension der Architektur und die von ihr suggerierten Stimmungen angeht, ist das Wort Atmosphäre Alltagsbegriff der architektonischen Beschreibung. Aber was heißt es, in der Architektur eine Atmosphäre zu entwerfen und wahrzunehmen? Was sind die Kriterien ihrer Entstehung und Beschreibung? Woher kommt dieser Begriff? Wir werden im Seminar grundlegende Texte der Architektur, Philosophie und Architekturtheorie gemeinsam besprechen, architektonische Werke analysieren und Reflexionen von ArchitektInnen zur Atmosphäre untersuchen, um zu begreifen, welche Art von ästhetischer Dimension angesprochen wird, wenn von Atmosphären die Rede ist. Dabei werden auch die kritischen Aspekte einer Architektur thematisiert, die die Atmosphäre zum Kern ihrer Gestaltungspraxis macht. 

Betreuung: Dr. Lidia Gasperoni
Zeit: Di., 14-16 Uhr
Ort: 201a
Anmeldung: Qispos und 1. Veranstaltung
Start:09.04.2019

 

Notation: Schrift - Zahl - Bild (MA/BA)

„Schreibgewandt muss der Architekt sein, damit er durch schriftliche Erläuterung (zu seinem Werk) ein dauerndes Andenken begründen kann. Zweitens muss er den Zeichenstift zu führen wissen, damit er um so leichter durch perspektivische Zeichnungen das beabsichtigte Aussehen seines Werkes darstellen kann ... Durch die Arithemetik aber werden die Gesamtkosten der Gebäude errechnet, die Maßeinteilungen entwickelt ... „  -Vitruvius Pollio, Marcus. De architectura libri decem. 

Die Darstellung eines komplexen Gedankenganges bedarf medialer Hilfmittel: der Schrift, der Zahl, des Bildes. Zweifellos ist die Architektutr zutiefst in diesen Hilfmitteln verankert.

Beginnend bei Vitruvius ichonographia, orthographia, und scaenographia, über Leon Battista Albertis Idee von lineamenta bis hin zur Bernard Caches objectile, skizziert das Seminar eine kritische Geschichte der Notation. Im Spezifischen setzt sich das Seminar mit dem systemischen Zusammenhängen von Schriften, Zahl und Bild auseinander, und untersucht deren historische und gegenwärtigen Formen in der Praxis und Theorie der Architektur.

Diese Untersuchung erfolgt im Form von Referaten, Literaturbesprechungen und Archivbesuchen. Wahlweise kann die Leitung im Seminar mit einer schriftlichen und zeichnerischen Hausarbeit vertieft werden.

Betreuung: Klaus Platzgummer
Zeit: Di., 16-18 Uhr
Ort: 201a
Anmeldung: Qispos und 1. Veranstaltung
Start:09.04.2019

 

Wissenschaftliches Arbeiten (BA)

In der Veranstaltung Wissenschaftliches Arbeiten erwerben die Studierenden Kompetenzen in der Erschließung von Wissen und dessen systematischem Nachweis. In Ergänzung zu den künstlerisch-technischen Kompetenzen erwerben sie die Fähigkeit, eigenständig wissenschaftliche Forschungsarbeiten zu konzipieren, Recherchearbeiten durchzuführen und dieses Wissen entsprechend den wissenschaftlichen Standards in schriftlicher und graphischer Form darzustellen.

Die Veranstaltung Wissenschaftliches Arbeiten wird zu gleichen Teilen von den Fachgebieten Bau- und Stadtbaugeschichte, Planungs- und Architektursoziologie, Historische Bauforschung und Architekturtheorie gelehrt.

Betreuung: Prof. Dr. -Ing. Jörg Gleiter, K. Platzgummer
Zeit: Mo 16 - 18 Uhr
Ort: 201a
Start: 29.04.2019

 

Urban Memory Intervention (M_ARCH_T)

The Seminar will focus on a specific urban area of Berlin -- Tempelhof Park and its nearby surroundings, an area that has a rich history, which suggest multiple readings. The seminar will begin with an introduction to the context of Urban Memory Intervention, Theory and Action Research methodologies. We will discuss seminal study cases. We will also introduce the area of research and intervention actions for the seminar.

The students will be required to document their actions through the use of text/drawings/photography/video. Finally the students will be required to conclude with a presentation of their research and intervention through an exhibition at the „Lange Nacht der Wissenschaft“

Course held in English.

Teachers: Prof. Dr. -Ing. Jörg Gleiter, Dr. David Behar
Time: June 3 - 15, 2019 (Block seminar)

 

Type, Model, Style: Semiotic Analysis of Architecture (M_ARCH_T)

Beyond their functional, design, and material aspects, types constitute the basic elements of a language of architecture. Like the tropes and figures of speech in rhetoric, types are semiotic devices of the language of architecture. At the very least types have a narrative function as they tell us something about the time, purposes, customs, expediency and culture in general. With types, architecture leaves the realm of the elite codification of its sign system (style, history etc.). How does architecture speak through typology? How is meaning created through types? And in the first place, what does it mean if we talk of the language of architecture? How can architecture be meaningful at all? What is meant if we refer to architecture as language?

Semiotics – the science of signs – is an important tool to understand how things can refer to things absent. Surprisingly semiotics helps to clarify not only how architecture can be meaningful in terms of knowledge and understanding but also in terms of feeling and bodily effect. How does this work in architecture? The seminar is a basic introduction into architectural semiotics. Focusing on aspects of semiotics, rhetoric and language the seminar seeks to free typology from the hardened image of cataloged, formulaic knowledge and functionalist compartmentalization with the aim of casting a critical eye on the clichés and stereotypes that have been hardened in the debates surrounding postmodernism and the digital turn.

Course held in English.

Betreuung: Prof. Dr. -Ing. Jörg Gleiter, K. Platzgummer
Time: 6 - 8pm
Place: 201b
Start: 08.04.2019

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