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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Vorlesung Master

Architekturtheoretische Grundbegriffe  (Architekturtheorie II)

Im Zentrum der Vorlesungsreihe stehen die architekturtheoretischen Grundbegriffe. 
Die Vorlesungen verstehen sich als Einführung in jene konzeptuellen Begriffe, wie sie Grundlage für das Verständnis jeder Architektur sind: Zeichnen, Bild, Simulakrum, Geschichte, Phänomen, Aura, Atmosphäre, Einfühlung, Avantgarde, das Neue Tektonik, Ruine, Autor, etc. 
Verknüpft damit wird die Frage nach einer umfassenden Definition von Modernität. 

Mittwochs: 19.04., 26.04., 10.05., 17.05., 31.05., 14.06., 21.06., 05.07., 12.07. jeweils 16-18 Uhr; 31.05., 14.06. zusätzlich 18-20 Uhr in A 151

Zeitplan hier (PDF, 45,8 KB)

Beginn: 19.04.2017

Leistungen: schriftliche Prüfung am Ende des Semesters

Seminare BA/MA

Lupe

Im SoSe 2017 wird ein Blockseminar von Dr. Lidia Gasperoni und Prof. Gleiter angeboten.

ARCHITEKTUR DES BUCHES SEMINAR - 3LP

Architektur und Bücher sind eng verbunden. Das Buch als Medium dient dazu, gebaute Architektur, ihre Entstehungsprozesse und möglichen Transformationen zu präsentieren, zu thematisieren und zu reflektieren. Bücher haben für die Architektur nicht nur illustrative Funktion; sie sind mit der komplexen Aufgabe konfrontiert, ihrer vielschichtigen Geschichte, ihrer kreativen Reflexion und ihrer materiellen Realisierung eine neue Gestalt zu verleihen, um so die Originalität von praktischen Projekten und Theorien zu verbreiten.

Das Blockseminar wird Theorie und Praxis der Buchgestaltung verbinden. Durch verschiedene Inputs von Philipp Meuser, Kassandra Nakas, Sandra Meireis und Lidia Gasperoni werden einige paradigmatische Fälle der Buchgestaltung in der Architektur präsentiert, um das kreative Potential der Buchgestaltung in der Architektur zu thematisieren. Parallel dazu zielt das Blockseminar auf die Realisierung eines konkreten Buchprojekts zur Funktion der Diagramme im architektonischen Entwerfen, das im Fachgebiet für Architekturtheorie entstanden ist und in Kooperation mit dem Roundabout e.V. gedruckt wird. Die Studierenden werden in die Verwendung des Risographen eingeführt und am Druckprozess teilhaben.

EINFÜHRUNG: 25.04.2017, 16:00 UHR, A201a

Kontakt:

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Monumentality - Modernity - Building Art

Until the rise of modernity, monumentality was considered an indispensible prerequisite for building art. Monumentality was associated with the distinct features of huge building masses, longevity, opacity of its material, and particularly stylistic reference to the heroic past of architecture. This is why architects like Gottfried Semper vehemently objected the upcoming new constructions in steal and glass, such as the Crystal Palace of the first World Exhibition in 1851 in London. While modernity was based on the ideas of lightweight constructions, literal transparency, fluidity and the ephemeral, the traditional concept of monumentality was one of the major obstacles to retard its ascent. Thus, central to the concept of modernity is the struggle over the reconceptualization of building art and‐‐  as one of building art’s main features‐‐ the struggle over the reconceptualization of the concept of monumentality.  

Monumentality is probably the one feature of architecture that is able to create continuity between the most distinct and controversial features, such as the emotional and the rational, presence and absence, surface and substance, material and form. The seminar will examine the changing concept of monumentality over the last 200 years. It aims at highlighting the immanent dialectics of its concept. How did the concept of monumentality change and how did it affect the concept of building art and with it the concept of architecture? How can a contemporary concept of monumentality most likely be conceived in a fast changing, digital environment?

Betreuung: Prof. Dr.-Ing. Jörg Gleiter
Zeit: Montag, 14.00 - 16.00 Uhr in Raum A 201a
Anmeldung: in der 1. Veranstaltung und über QISPOS: 2345655, 30325, 32075
Architekturtheorie/Theorie I
Start: 24.04.2017

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Berlin und seine Architekten: Peter Behrens

Mit Peter Behrens (1868–1940) verbindet sich das Kunsthandwerk des Jugendstils ebenso wie die Architektur der Moderne (Alexander‐ und Berolinahaus am Alexanderplatz, 1930–1932). Anders als sein Berliner Kollege Hans Poelzig (1869–1936) war Behrens aber kein ausgebildeter Architekt, sondern begann als Maler. Im Zusammenhang mit den Reformbewegungen um 1900 und als künstlerischer Beirat der Berliner AEG – deren corporate identity er seit 1907 prägte – entwickelte er sich jedoch zu einem universellen Gestalter in den Bereichen von Graphik‐ und Produktdesign, im Entwurf von Möbeln und Bühnenbildern, Repräsentations‐ und Industriebauten. Die AEG‐Turbinenhalle in Moabit (1909) ist dabei nur sein bekanntester Industriebau. Kaum weniger bedeutend ist aber beispielsweise das während des Ersten Weltkriegs entstandene Automobilwerk in Oberschöneweide. Behrens’ gestalterische Vielseitigkeit erscheint für das Berufsbild des Architekten auch heute noch als außerordentlich modern.

Projektleiter beim Bau der deutschen Botschaft in St. Petersburg (1911–1912) war zunächst sein Ateliermitarbeiter Ludwig Mies van der Rohe. Auch einige weitere der bekanntesten Namen in der modernen Architektur machten damals bei Behrens Station, so der junge Charles‐Édouard Jeanneret – der spätere Le Corbusier –, Walter Gropius und Adolf Meyer. Inwieweit sie als seine Schüler gelten können und wie modern Behrens’ Bauten sind, wird Teil unserer Diskussion sein.

Betreuung: Dr.-Ing. Tom Steinert
Zeit: Montag, 12.00 - 14.00 Uhr in Raum A 052
Anmeldung: in der 1. Veranstaltung und über QISPOS: 2345643, 30355, 32015
Architekturtheorie/Kritik I
Start: 24.04.2017

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Architektur und Philosophie 

Als Metapher logisch‐konstruktiver Tätigkeit spielt die Architektur von Anfang an eine zentrale Rolle in der Philosophie. Aristoteles bezeichnete ein „architektonisches, leitendes Vermögen“ als grundlegend für die Staatskunst. Immanuel Kant sprach von der Architektonik als „Kunst der Systeme“ und Friedrich Nietzsche bediente sich vielfältiger architektonischer Metaphern und sprach vom „große[n] Bau der Begriffe“, vom „unendlich complicirte[n] Begriffsdom“ und vom „Turmbau der Wissenschaft“.

Seit der Krise der modernen Architektur sind verstärkt Ansätze zu erkennen, die die architekturtheoretische Frage nach der kulturellen Funktion der Architektur unter philosophischen Gesichtspunkten kritisch erweitern. Am Beispiel konkreter Architekturprojekte wird das Seminar Einblicke in die Erkenntnistheorie, Ethik und Ästhetik geben.  

Die Teilnahme am Seminar ist Voraussetzung für die Bewerbung für den internationalen Sommerworkshop Between Intellectual and Sensory Reason: Towards an Epistemology of Architecture, der vom Fachgebiet Architekturtheorie in Dubrovnik vom 11.‐16. September 2017 organisiert wird.

Lektüre: Architektur und Philosophie. Grundlagen. Standpunkte. Perspektiven, hrsg. v. Jörg H. Gleiter und Ludger Schwarte, Bielefeld: Transcript 2015

Betreuung: Prof. Dr.-Ing. Jörg Gleiter
Zeit: Montag, 18.00 - 20.00 Uhr in Raum A 201a
Anmeldung: in der 1. Veranstaltung und über QISPOS : 32045
Architekturtheorie/Philosophie I
Start: 24.04.2017

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International Summer School „Architecture and Philosophy“

International Summer School „Architecture and Philosophy: Between Intellectual and Sensory Reason“ Throughout the history of philosophy, architecture has been widely referred to as a metaphor for conscious action and logical construction. For Aristotle the work of the master builder served as a metaphor for his philosophy of action, while Nietzsche used the metaphor of a “shaking tower of concepts” to visualize and make more comprehensible the precarious state of metaphysics. Yet architecture means much more to philosophy and critical thought than what the explanatory use of architectural imagery evokes.   This course focuses on the double bind of architecture as a material practice and an agent of knowledge production. We will discuss the importance of architecture in the formation of thought. It will draw attention to architecture as a cultural practice between intellectual reason and sensual reason. How do these “places for reflection” look like, and moreover what do we expect these spaces to look like today in the information age. Requirement for the application to the International Summer School at the IUC Dubrovnik is the attendance of the Architecture theory seminar “Architektur und Philosophie” (held in German) 

Betreuung: Prof. Dr.-Ing. Jörg Gleiter, Dipl.-Ing. Sandra Meireis with course lecturers from Croatia, Germany, Israel and Serbia
Zeit: 11. - 16.09.2017
Ort: Inter-University Centre Dubrovnik
Anmeldung: in der 1. Veranstaltung und über Qispos: 32055
Architekturtheorie/Philosophie II
Start: 24.04.2017

Projektintegrierte Veranstaltung zum Hochbau I (Master)

MAHLZEIT! - PIV

ÜBERSCHUSS AN FORM

Die Herausforderung der Architektur liegt in ihrer Wahrnehmbarkeit. Das bedeutet, dass die Architektur im eigentlichen Sinne kein technologisch-konstruktives Problem hat sondern ein Problem der Sichtbarkeit. Grund dafür ist der Überschuss an Form, der die Architektur auszeichnet und der Sichtbarkeit eine besondere Stellung unter den Sinnen einräumt. Wo ein Gebäude oder ein Teil davon immer so oder auch anders aussehen könnte, ist es der Überschuss an Form, der die Architektur einem Überschuss an Bezugnahme und Bedeutung öffnet. In der Sichtbarkeit kommt immer etwas zur Erkennbarkeit, was mit dem Sichtbaren nicht identisch ist. Das Seminar stellt die Frage nach den Grundlinien einer Theorie der Sichtbarkeit. Im Sinne einer angewandten Theorie steht im Zentrum die Analyse von 10 kanonischen Gebäuden der Moderne in Wort, Bild/Zeichnung und Modell.

Betreuung: Prof. Dr.-Ing. Jörg Gleiter
Zeit: siehe Aushang, Raum A 511
Anmeldung: Aufgabe 0, Raum A 511
Projektintegrierte Veranstaltung zum Hochbau I
Start: siehe Entwurfsprojekt

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