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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Architekturtheoretische Grundbegriffe (Vorlesung Master)

Im Zentrum der Vorlesungsreihe stehen die architekturtheoretischen Grundbegriffe. 
Die Vorlesungen verstehen sich als Einführung in jene konzeptuellen Begriffe, wie sie Grundlage für das Verständnis jeder Architektur sind: Zeichnen, Bild, Simulakrum, Geschichte, Phänomen, Aura, Atmosphäre, Einfühlung, Avantgarde, das Neue Tektonik, Ruine, Autor, etc. 
Verknüpft damit wird die Frage nach einer umfassenden Definition von Modernität. 

Mittwochs 16 - 18, Raum A151
Beginn: 27. April 2016

Leistungen: schriftliche Prüfung am Ende des Semesters

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Seminare

Semiotics in Architecture

Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Jörg Gleiter

How can architecture be meaningful? How is it possible that in its material presence a building can refer to something that is absent in terms of place and time – like a building  in ancient  Rome. It is certainly  not only a question  of signs, but semiotics – the science of signs – is an important tool to understand how things can refer to things absent. „Aliquid stat pro aliquo“ – „a sign is a something that stands for another something“: This is the definition of the concept »sign«. It is interesting to see that semiotics helps to clarify not only how architecture can be meaningful in terms of knowledge and understanding but  also  in  terms  of  feeling   and  bodily  effect.   How  does  this  work  in architecture? How can knowledge in semiotics lead to a better understanding of architecture? How can it be used for a better, more precise or more efficient design process?  

The seminar is a basic introduction into architectural semiotics.                 

The course will be held in English

Every Monday from 18:00 to 20:00, room A201a
Start: 25th of April 2016

Academic assessment: presentation and a paper – gives 3 credits

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Postmoderne II  
Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Jörg Gleiter und Dipl.-Ing. M.A. Sandra Meireis 

Die Postmoderne hatte ihren Höhepunkt in den 1980er Jahren. Sie entstand als Kritik an der Moderne. Manchmal war es auch reiner Überdruss an der Strenge der Moderne und die Tatsache, dass mit der Globalisierung in vielen Teilen der Welt die europäischen Wurzeln der Moderne nicht mehr verstanden wurden. Uns geht es mit der Postmoderne ähnlich. Unverständlich sind uns heute vielmals die Ursachen für ihr Entstehen, ihr Anliegen und ihre Theorie. Die These des Seminars ist, dass erst wenn wir die Postmoderne verstanden haben, wir auch die Moderne in vollem Umfang verstehen können, nämlich nicht nur in ihren Idealen, sondern auch in ihren Defiziten.

Das Seminar legt den Fokus auf die architektonische Theorie und Praxis, weniger auf die philosophischen Aspekte. Das Seminar versteht sich als Einführung in das Konzept der architektonischen Postmoderne anhand ihrer Architekturen und Architekten. Die Teilnahme am Seminar im WiSe 2015/16 ist nicht Voraussetzung.

Dienstags 16–18 Uhr, Raum A 201a
Beginn: 26. April 2016 

Prüfungsleistungen: Referat / Hausarbeit (3LP)

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Zeit(lichkeit) in der Architektur
Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Jörg Gleiter und Dipl.-Ing. M.A. Sandra Meireis 

Obwohl das Wesen der Zeit den klassischen Attributierungen der Architektur – also Festigkeit, Zweckmäßigkeit und Anmut (Vitruvius) – einerseits geradezu entgegenzustehen scheint, wird sie, also die Zeit, doch andererseits in der italienischen Renaissance von Leon Battista Alberti als eines der drei grundlegenden Besitztümer des Menschen gleichwertig neben Seele und Körper gestellt.
Um den Zusammenhang dieser beiden so gegensätzlichen und doch ohneeinander nicht denkbaren Dimensionen – Raum und Zeit – in der Neuzeit genauer zu untersuchen, wird das Seminar, nach einem kurzen Ausflug in die Kulturgeschichte der Zeit, anhand verschiedener Kategorien (z. B.: Geschichtlichkeit, Vergänglichkeit, Fragmentierung, Beweglichkeit, Wandelbarkeit) eine Annäherung an die Temporalität der Architektur versuchen.
Ein Versuch, der historische Kuriosa zur Sprache bringt (Versorgung der Stadt Paris zur Jahrhundertwende mit Standardzeit durch ein System pneumatischer Rohre), Verschiebungen in der Raum-Zeit-Wahrnehmung der Moderne thematisiert, philosophische Fragen zu den Zeitdebatten des 20. Jahrhunderts erörtert („Grundlagenkrise“, „Medialisierung“), aber ebenso Umwelteinflüsse und Nutzerverhalten im Lebenszyklus eines Gebäudes betrachtet (Stewart Brand), temporäre Architekturen als neue Typologie der Austeritätspolitik interpretiert (Fran Tonkiss) und nicht zuletzt die aktuelle Wende in den Kulturwissenschaften, den sogenannten Temporal Turn hinterfragt.

Dienstags 12–14 Uhr, Raum A 201a
Beginn: 26. April 2016 

Prüfungsleistungen: Referat / Hausarbeit (3LP)

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Berlin und seine Architekten: Hans Scharoun
Betreuer: Dr.-Ing. Tom Steinert

Hans Scharoun (1893–1972) ist uns vor allem durch sein Spätwerk ein Begriff: die Philharmonie und die Staatsbibliothek am Kulturforum. Die Einzigartigkeit dieser Bauten können wir besser begreifen, wenn wir den Werdegang des Architekten kennenlernen. Scharoun wurde im Jahrzehnt nach den Heroen der klassischen Moderne geboren: Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe und Le Corbusier. Anders als diese befand er sich nicht im Zentrum der vom CIAM-Sekretär Sigfried Giedion kanonisierten Moderne. Eher stand er der expressionistischen Architektur (Bruno Taut und ›Gläserne Kette‹) und der organischen Architektur (Hugo Häring und ›Der Ring‹) nahe.

Scharoun hatte bis Kriegsausbruch 1914 an der TH Berlin studiert. Ein Großteil seiner Werke, darunter zahlreiche Wohnbauten, befindet sich in Berlin, wo er seit 1926 und auch während der Zeit des Dritten Reiches arbeitete. Kurz nach Kriegsende wurde er zum Professor an der TH/TU im Westteil der Stadt ernannt. Parallel dazu war er für einige Jahre Leiter des Instituts für Bauwesen in deren Ostteil. In Scharouns Werk, seiner Biographie und seiner Korrespondenz spiegeln sich die teils vehement geführten architektonisch-städtebaulichen Auseinandersetzungen, die das 20. Jahrhundert prägten.

Montags, 12–14 Uhr, Raum A 201a
Beginn: 25. April 2016
Prüfungsleistungen: Referat / Hausarbeit (3LP)

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